Für unseren Urlaub im vergangenen Oktober wählten wir Menorca, die zweitgrößte der Baleareninseln. Wir waren bereits vor Jahren im Mai einmal dort, und das war Liebe auf den ersten Blick. Die Balearen haben uns schon immer interessiert. Denn praktischerweise dauert der Flug dorthin nur gerade mal zwei bis zweieinhalb Stunden. Aber der Rummel auf Ibiza oder Mallorca ist nicht unsere Sache. Formentera dagegen fanden wir bezaubernd. Doch die umständliche Anreise - in Ibiza geht es per Boot weiter - schreckte mich persönlich etwas ab, da ich leicht seekrank werde. Menorca dagegen wird in der Saison auch von kleineren Flughäfen wie Nürnberg angeflogen und von hier aus startete auch unser Ferienflieger.
Wer die Wahl hat, hat tatsächlich auch die Qual, erst recht beim Urlaub. Unser Reiseziel musste wie jedes Jahr vielen Kriterien entsprechen: eine fremde Kultur, viel Sonne und schöne Strände zur Erholung sowie eine abwechslungsreiche Natur für Ausflüge bieten. Und ganz wichtig - es sollte ein sicheres Reiseland ohne tropische Krankheiten sein. Wohin also fahren, überlegten wir und wanderten mit dem Finger auf der Landkarte herum. Hängengeblieben sind wir an einem winzigen Flecken Land irgendwo im Indischen Ozean zwischen Afrika und Asien - Mauritius.
Den Traum von kilometerlangen weißen Sandstränden, heißer Sonne als auch das Meer und Party pur, sollte man in „Alaska" vergessen. Das heißt jedoch nicht, das es in Alaska, dem nördlichsten der US-Bundesstaaten, keine Sonne und kein Meer gibt. Ganz im Gegenteil, die Sonne scheint hier in Alaska viel häufiger, es gibt die Küste und auch das Meer. Durch die nördliche Lage Alaskas scheint hier die Sonne an einigen Tagen sehr viel länger, als man es von den bekannteren Urlaubszielen gewohnt ist. Der Wind dagegen ist in Alaska sehr viel frischer und auch die dortigen Temperaturen liegen unter denen, wie sie in den südlicheren Urlaubszielen üblich sind. Doch all den warmen Urlaubsmetropolen hat Alaska einen sehr entscheidenden Vorteil, eine einzigartige grandiose Natur, die ihres gleichen sucht. In keinem der anderen zahlreichen US-Bundesstaaten findet sich eine solch dünne Besiedlung, teilweise unberührte Wälder, Seen und auch Flüsse sowie Bergregionen. Bedingt durch die endlos erscheinende Wildnis in Alaska, können sich hier europäische, aber auch amerikanische Urlauber sehr leicht verirren. Aus diesem Grund findet der Tourismus in Alaska an der Küste statt, schon wegen der zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, sowie in den Nationalpark oder an den Flüssen, die teilweise nur wegen den Urlaubsgästen in Alaska erschlossen wurden.
Einmal in jedem Jahr gönnen sich meine Freundin Jutta und ich eine "Mädelswoche". Wir lassen unsere Lieben daheim, setzen uns ins Auto und fahren für eine Woche in den Urlaub. Über das Ziel einigen wir uns immer kurz vor der Abfahrt. Letzten Sommer führte uns die Reise nach Ungarn. Den Balaton oder auch Plattensee kannten wir schon, dort war es zwar superbillig gewesen, aber auch sehr voll. Die schöne ungarische Landschaft, die gastfreundlichen Menschen, das leckere Essen und nicht zuletzt die günstigen Preise hatten uns jedoch überzeugt. Und so beschlossen wir, unseren Urlaub diesmal in Szentendre an einem Seitenarm der Donau zu verbringen. Ein Bekannter von uns, der Künstler ist und sich dort immer mit Kollegen zu Sommerkursen trifft, hatte uns von dem malerischen Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen, zahllosen Kirchlein und farbig angestrichenen Häusern erzählt. Da wollten wir hin, auch wegen der vielen tolle Fotomotive. Jutta und ich sind Hobbyfotografinnen und knipsen Alles, was uns vor die Linse kommt. Verbinden wollten wir den Aufenthalt mit einem Abstecher nach Budapest, das ja nur 20 km von Szentendre entfernt ist.
Im letzten Monat habe ich drei Wochen in der spanischen Hauptstadt Madrid verbracht. Die Reise war vorwiegend als Urlaub gedacht, jedoch habe ich auch einen Spanischkurs in einer Sprachschule gebucht, um meine Kenntnisse in der Landessprache zu verbessern und mich im Alltag besser verständigen zu können.