Für unseren letzten Urlaub hatten wir uns als Reiseziel für den kleinen Ort Dahab auf der Halbinsel Sinai in Ägypten entschieden. An der Küste des Roten Meeres gelegen wird die Halbinsel mit einer Fläche von über sechzigtausend Quadratkilometern im Westen vom Golf von Suez und im Osten vom Golf von Aqaba begrenzt. Der ehemalige kleine Fischerort Dahab liegt an einem schmalen Küstenstreifen zwischen dem Golf von Aqaba und den schroffen Gebirgszügen des Sinai-Hochlandes auf halber Strecke zwischen Sharm El Sheikh im Süden und Nuweiba im Norden. Seitdem das wegen seines goldfarbenen Sandstrandes Anfang der achtziger Jahre unter Individualtouristen bekannt gewordene Dorf in den Katalogen der Reiseveranstalter aufgetaucht ist, hat sich einiges verändert und auch wenn heute die modernen Hotelanlagen, Bars und Restaurants nicht mehr an das ursprüngliche Dahab erinnern, strahlt der Ort im Gegensatz zum überlaufenen Sharm El Sheikh immer noch die Ruhe und Gelassenheit seiner ersten Bewohner aus, wird aber immer häufiger auch als beliebtes Ziel für eine Last Minute Reise gewählt.
Im vergangenen Februar buchten meine Freundin und ich einen Lastminute- Kurztrip nach Tallinn. Da wir bereits einige Reisen nach Skandinavien unternommen hatten, reizte es uns, nun auch einmal das Baltikum kennenzulernen und entschieden uns zunächst für die Hauptstadt von Estland.
Lastminute in den Süden, das war schon lange unser Wunsch und so verbrachten wir im Oktober spontan einen erholsamen Urlaub auf der wunderschönen Insel Gran Canaria.
Schon früh am Morgen startete unsere Familie mit dem Flieger, von Berlin aus, in die Sonne. Nach einem fünfstündigen Flug landeten wir müde, aber glücklich und voller Vorfreude auf der drittgrößten der Kanarischen Inselwelt. Gran Canaria liegt etwa 200 Kilometer vor der Küste Marokkos, zwischen den beiden größeren Nachbarinseln Fuerteventura und Teneriffa. Wie alle Kanarischen Inseln, ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs.
Quito, die Hauptstadt Ecuadors, ist eigentlich kein typisches Urlaubsgebiet. Aber dennoch ist man bei einer Reise dorthin überrascht, wie viele deutsche Urlauber doch mit im Flugzeug sitzen. Ich traf in Madrid auf eine deutsche Reisegruppe mit dem selben Ziel, welche Lastminute gebucht hatte. Und wenige Tage nach meiner Ankunft in Quito konnte ich wieder Deutschen und vielen anderen Europäern begegnen. Vielleicht lag es daran, dass nach Quito eine Sprachreise gebucht hatte und deshalb an einer Sprachschule vielen Ausländern begegnete. Dennoch kam es mir nicht so vor, als würden selten Europäer in diese Stadt kommen.
Eine der schönsten, aber auch anstrengendsten Reisen führt den Touristen nach Peru. Und wenn man sich schon einmal in diesem Land befindet, dann muss man auch alles, was irgend möglich ist, mit machen. Dazu zählt natürlich auch das Hochland. Hier befindet man sich in fast 5000 m Höhe und das ist mehr als anstrengend. Für den Touristen bedeutet eine Reise nach Peru, dass man auf jeden Fall körperlich sehr fit sein muss, gut zu Fuß ist und gewillt ist, einige Strapazen auf sich zu nehmen, denn die Luft wird sehr dünn. Hier überlegt man sich jeden Schritt. Auch in unserer Reisegruppe hat die Höhenkrankheit bei einigen Personen zugeschlagen. Aber je weiter man wieder hinunter kommt, desto eher gehen die Beschwerden wieder zurück.